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International Sabre Symposium 2016 – was hat mein Langes Schwert davon? Zum vierten Mal in Folge findet in Hamburg das International Sabre Symposium, kurz ISS, statt, dieses Jahr am 23. und 24. April. Was es dort zu erleben gibt und wieso das für Eure Vereine und Gruppen interessant sein könnte – darum geht es in diesem Artikel. Gute Frage, dann wollen wir mal. Also direkt hat das Lange Schwert, die Waffe, die in Deutschland wahrscheinlich am weit verbreitetsten ist und die meiste Aufmerksamkeit genießt, sicherlich nichts von einem reinen Säbel-Event. So fair muss man sein. Besonders Terminologie und Waffe an sich haben sich in knappmehr erfahren

Historisches Fechten beim PSV in Karlsruhe Ein Erlebnisbericht eines Neumitglieds in der Gruppe “Historisches Fechten” beim Polizeisportverein Karlsruhe e.V. Der – noch recht jungen – Gruppe Historisches Fechten beim PSV gehören derzeit rund 30 Personen an, von denen einige schon ca. 10 Jahre Erfahrung im Historischen Fechten aufweisen können. Der Schwerpunkt der Gruppe liegt auf dem Langen Schwert, wobei der Kodex 44A8, genauer gesagt: die darin enthaltenen Kommentare zu Meister Johannes Liechtenauers Merkeversen, die Basis bilden. Auf dieser Basis fusst auch der Grundkurs, der im nachfolgenden Erlebnisbericht beschrieben wird. Andere Waffengattungen, die derzeit aus Quellen rekonstruiert werden, sind: Ringen nach Fiore dei Liberi, Dolchkampf nachmehr erfahren

Schwert und Bogen Nürnberg Schwert und Bogen wurde im Jahr 2007 gegründet. Der Wunsch von Andreas Fuchs war dabei zum einen, mit seinen Mitstreitern der ersten Stunde die Kampfkunst im Langen Schwert zu verfeinern und sie mit einer weiteren Passion – dem instinktiven Bogenschießen – in ein gemeinsames Konzept zu gießen – in dieser Art wohl einmalig in Deutschland. Fast noch wichtiger als die Aspekte der Kampfkunst ist Andreas aber schon immer die Persönlichkeitsentwicklung seiner Schüler. „Ich kann niemandem den Umgang mit einer potentiell tödlichen Waffe beibringen, ohne mir sicher zu sein, dass es sich um einen reflektierten und immer weiter an sich arbeitenden Menschenmehr erfahren

Bessere Federn durch Federstahl? In unseren Reihen hört man gelegentlich die Meinung: Hätten die Schmiede im Mittelalter schon Federstahl gekannt, so hätten sie bessere Waffen herstellen können. Gemeint damit ist wohl, speziell im Hinblick auf Schwerter, dass Federstahl vermeintlich ermöglicht, haltbarere und elastischere Klingen zu produzieren. Aber stimmt das tatsächlich? Sind Federstahlklingen wirklich elastischer als solche aus einfachem Stahl? Wenn dies zuträfe, wäre dann nicht die Folge, dass wir mit unseren heutigen Klingen nicht historisch korrekt fechten könnten, weil sie sich „modern“ verhalten? Der vorliegende Aufsatz möchte diese Vermutungen zurechtrücken und das Grundverständnis erweiternde Aussagen treffen hinsichtlich der Eigenschaften von Eisen, Stahl und Federstahl. Fangenmehr erfahren

Zum Konzept einer Kampfkunst In der ersten Zeit meiner elfjährigen Laufbahn als Historischer Fechter ging es vor allem um folgende Fragen: Was steht da eigentlich auf dem Blatt? Wie genau sieht diese Bewegung aus? Wie könnte die Technik funktionieren? Meine Gruppe und ich haben erleuchtende Antworten auf diese Fragen gefunden und zwar immer wieder aufs Neue. Zuerst war das kein Problem für mich, doch mit der Zeit bin ich stutzig geworden. Denn etwas Wichtiges fehlte, um zu überprüfen, ob der Fortschritt überhaupt noch in die richtige Richtung ging: Das große Bild der Kampfkunst, die Leitidee des Bewegungssystems oder kurz gesagt: das umfassende Konzept.Wer über vielemehr erfahren

ANNO 1838, ein junger Verein mit Wurzeln Vor fast genau einem Jahr, am 24.05.2014 wurde ANNO 1838 – Hau = Stoßfechten e.V. aus der Taufe gehoben. Als ehemalige Säbelgruppe des Vereins Hammaborg – Historischer Schwertkampf e.V. lies sich der Verein mit damals elf anwesenden Fechtern schnell und problemlos gründen. Gute Strukturen des Herkunftsvereines wurden gern mit aufgenommen, wie z.B. “regelmäßiges Contrafechten ausnahmslos für alle ab dem ersten Training” oder das HALAG-System. Aktuell hat der Verein dreizehn Mitglieder, von denen sieben leistungsorientiert trainieren. Über das dreimal die Woche stattfindende Training hinaus gibt es die jährliche Veranstaltung “ISS”, die schon zu Hammaborg-Zeiten abgehalten wurde. Das “International Sabremehr erfahren

IN MOTU aus Nordhausen „IN MOTU“ ist eine Untergruppe des „Hohnsteiner Mittelalterverein e.V.“, der sich 2001 in Nordhausen gründete. Bereits 2003 begannen einige Mitglieder, sich dem Thema mittelalterliche Kampfesweisen zu widmen. Begonnen hat alles eigentlich wie bei vielen anderen auch. Zuerst wir haben uns mit den damals kursierenden Systemen Huscarl, Freikampf und Schaukampf beschäftigt und versucht von dem Wissen aus anderen Kampfkünsten zu profitieren. Wir schafften es eine Sporthalle zu organisieren, in der wir uns regelmäßig trafen, um zu trainieren. Dabei merkten wir schnell, dass wir damit nicht unseren Hunger nach dem Wissen um die Techniken unserer mittelalterlichen Vorfahren stillen konnten. Im Jahr 2006 kauftemehr erfahren