DDHF Verband für Historisches Fechten

Historisches Fechten

Fechten in unserem Sinne ist nicht auf den Umgang mit Klingenwaffen begrenzt, sondern schließt jede Form von kriegerischer Auseinandersetzung ein, auch den waffenlosen Kampf. Unser Verband beschäftigt sich mit dem Historischen Fechten, demnach mit Kampfkunst und Kampfsport von der Antike bis zum Ende des Ersten Weltkriegs und deren Rekonstruktion. Dabei stützen wir uns auf Quellen in Form von Texten und Bildern aus der jeweiligen Zeit.

Die Stilarten unterscheiden sich nach Quelle und Art der Waffe. Beispiele, um ein paar wenige zu nennen, sind das Lange Schwert nach einer Nürnberger Handschrift (Hs. 3227a, ca. 1389) oder nach Joachim Meyer (1571); Schwert und Buckler nach der Handschrift I.33 (frühes 14. Jh.), das Ringen nach Fabian von Auerswald (1539), Säbel nach F. C. Christmann (1838), oder diverse Stangenwaffen nach Paulus Hector Mair (ca. 1544).


Über uns

Am 21. Juni 2014 formierte sich in Melsungen erstmals ein überregionaler Zusammenschluss deutscher Vereine und Schulen des Historischen Fechtens. Zweck des Verbands ist die Pflege und Förderung des Historischen Fechtens als Sport sowie die Förderung der Forschung zu den für das Historische Fechten relevanten Themen.

Der DDHF ist angeschlossen an den internationalen Dachverband IFHEMA. 2017 sind unserem Verband 34 Gruppierungen mit insgesamt rund 1300 Einzelmitgliedern angegliedert.


DDHF Info 2016